Podcast-Reichweite erhöhen – Den eigenen Podcast erfolgreich vermarkten

Podcasts sind so beliebt wie nie und der Boom scheint kein Ende zu nehmen. In Deutschland gibt es mittlerweile über 19.000 Podcasts und tagtäglich kommen neue dazu. Schließlich hat jeder etwas zu sagen und die Grundvoraussetzungen, um Podcasts zu hosten sind einfach gestellt. Doch wie geht Podcastvermarktung richtig? Wie schaffe ich es, meinen Podcast mehr Hörern zu zeigen? In diesem Artikel findest du fünf nützliche Tipps, die du als Einsteiger sofort nutzen kannst, um die Podcast-Reichweite zu erhöhen.

Mit den folgenden Tipps kannst du deinen Podcast vorantreiben

Die Einstiegshürde für den eigenen Podcast ist recht gering. Ein Mikro, eine Software zum Aufnehmen und dann kann’s eigentlich auch schon losgehen. Jetzt heißt es kreativ sein und interessante Themen so zu Wort bringen, dass eine breite Hörerschaft gerne zuhört. Doch nur allein mit Können und Talent wird es nicht immer weit gebracht. Oft bleibt die Zahl der Hörer gering und man fragt sich, woran das liegt. Podcastvermarktung ist hier das Stichwort. Mit den folgenden Tipps kannst du deinen Podcast vorantreiben und neue Hörer hinzugewinnen.

1. Angefangen mit den Podcast-Informationen​

Die Infos eines Podcasts beschreiben diesen und geben dem potentiellen Hörer einen ersten Eindruck. Gestalte diese also so, dass der erste Eindruck stimmt. Zunächst steht da der Podcast-Titel: wie soll dein Podcast heißen? Fasse den Inhalt und die Thematiken am besten kurz, prägnant und catchy im Titel zusammen. Was ebenso als Erstes ins Auge fällt, ist das Titelbild. Hier kann gerne auch der Titel drin stehen, jedoch sollte es nicht zu sehr mit Text überladen sein. In der Beschreibung solltest du deinen USP klar machen. Warum sticht dein Podcast zu ähnlichen anderen heraus? Wie oft erscheint dein Podcast? Welche Gründe bietest du, dass Hörer dich auswählen sollten? Lädst du Folgen hoch, sollte auch der Episoden-Titel gut gewählt sein. Versuche den Inhalt dieser Folge ganz kurz zusammenzufassen. Im Episoden-Untertitel möchte der potentielle Hörer dann genauer wissen worum es geht. Hier hast du also mehr Platz. Fasse in drei bis fünf knackigen Sätzen zusammen, worum es in deiner Folge geht.

2. Die richtige Kategorie auswählen

Wenn jemand Lust auf Podcasts hat und einen neuen sucht, tut er das zunächst über die verschiedenen Kategorien. Hier gibt es viele verschiedene. Es ist wichtig beim Podcastmarketing immer die richtige Kategorie auszuwählen. Guck dir also deinen Podcast an und überlege, zu welchen Kategorien er passen würde. Es gibt Kategorien, die mehr überfüllt sind als andere. Je voller sie sind, desto weiter hinten steht dein Podcast am Anfang. Versuche also auf Nischen-Kategorien zu gehen, die jedoch auf jeden Fall zu deinem Podcast passen.

3. Der Podcast ist Teil deines Personal Branding

Eine Webseite für den eigenen Podcast? Ja, unbedingt! Dadurch kannst du beispielsweise über deine Social Media Kanäle dein Publikum auch auf spezielle Folgen lenken. Hier solltest du eine Übersicht über alle Folgen bieten, quasi wie das Zuhause für deinen Podcast. Darüber hinaus hat nicht jeder Spotify und Co. Die Webseite bietet also eine gute Möglichkeit Hörer auch hierüber einen Platz zu bieten. Außerdem kann hier auf die Social Media Kanäle verlinkt werden. Dadurch wird der Community-Aufbau vorangetrieben und gestärkt. Auch ein Blog kann dir weiterhelfen, um die organische Reichweite aufzubauen. Nutze alle möglichen, aber sinnvollen (!) Kanäle, die dir zur Verfügung stehen. Nur so geht erfolgreiches Podcastmarketing.

4. Hol‘ dir andere Podcast-Hosts mit ins Boot

Podcast-Hosts sind wie Influencer. Sie haben eine Reichweite, von der auch du profitieren kannst. Es kommt oft sehr gut an, wenn du mit externen Podcasts, Experten oder ähnlichen zusammenarbeitest. Das bedeutet, dass du beispielsweise sowohl für deinen Kanal als auch den anderen eine Episode gemeinsam aufnimmst. Hierbei heißt es jedoch nicht direkt nach den Sternen greifen. Es ist unrealistisch als Neueinsteiger zu erwarten mit Top 10 Podcasts zusammenzuarbeiten. Baue dich langsam und organisch auf und sieh zu wie deine Hörerzahl von Woche zu Woche steigt. Apropos Influencer. Es müssen nicht unbedingt andere Podcaster sein. Wenn du geeignete Influencer findest, die als Experten zu deinem Thema passen, schreibe diese an und frage nach einer Zusammenarbeit. Hier kannst du genauso gut die externe Reichweite nutzen und dein Netzwerk ausbauen.

5. Der richtige Mix aus Qualität und Quantität

Bei der Qualität geht es zum Beispiel um die Audio-Qualität. Hier ist zum einen das Mikrofon und zum anderen der Ort der Aufnahme wichtig. Mikrofone können sehr teuer sein, hier musst du nicht direkt das Beste nehmen. Das erwarten deine Hörer gar nicht. Jedoch solltest du darauf achten, dass der Ton angenehm erscheint. Andernfalls kann das ein Ausschlusskriterium für deine Hörer sein. Beim Ton bringt nicht nur ein gutes Mikrofon etwas, sondern auch die allgemeine Akustik. Achte darauf, dass deine Umgebung nicht zu sehr schallt. Wenn du kein Zimmer mit vielen Teppichen, Vorhängen und Bücherregalen hast, können hier auch sogenannte Schallabsorber Abhilfe schaffen.

Die Quantität meint die Häufigkeit der Erscheinung der Podcasts. Hier aktiv zu bleiben und regelmäßig neue Folgen hochzuladen ist das A & O. Am besten suchst du dir einen bestimmten Tag heraus, an dem deine Folgen herauskommen. Dann kann sich deine Community jede Woche neu darauf freuen. Allerdings ist es genauso wichtig nicht zu viel nacheinander zu produzieren. Wenn du fünf Podcasts pro Woche veröffentlichst, wird dein Feed schnell unübersichtlich und könnte deine Hörer überfordern.

Podcastvermarktung ist sicher zeitintensiv, aber effektiv, wenn es richtig angestellt wird. Achte darauf, dass du bei allem was du machst, Liebe hineinsteckst. Andernfalls merken das deine Hörer und könnten von dir abweichen. Stehe also hinter deinem Podcast und dem, was du machst. Es bringt dich nicht weiter alle Kanäle für Podcastvermarktung zu nutzen, wenn du nicht die Zeit hast alle regelmäßig zu bespielen. Wähle die aus, die für dich am besten geeignet sind und starte schon jetzt deine Podcast-Reichweite langsam, aber stetig zu erhöhen.

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